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b4p trends #1-2020: Corona-Krise – Was bewegt die Deutschen und wie blicken sie in die Zukunft?

Seit dem 23. März besteht in Deutschland ein bundesweites Kontaktverbot und das öffentliche Leben steht so gut wie still. Dies bedeutet für viele Menschen drastische Einschnitte in ihren Alltag. Mit ihrer b4p trends Erhebung beleuchtet die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)[1] zentrale Fragen in diesem Zusammenhang: Wie besorgt sind die Deutschen, wie bewerten sie die Maßnahmen der Bundes- bzw. Landesregierungen, wie haben sich ihr Informationsbedürfnis und ihre Mediennutzung während der Pandemie verändert – und wie beurteilen sie ihre Zukunft nach Corona?

Covid-19 weckt hohes Informationsbedürfnis – vor allem bei etablierten Medien

Der Wissensdurst der Deutschen hat durch die Pandemie stark zugenommen: 79% aller Befragten informieren sich sehr viel mehr oder etwas mehr als zuvor – darunter allein 38% sehr viel häufiger als vor der Corona-Krise. Dabei variiert die Informationsquelle abhängig vom Schnelligkeitsbedürfnis bzw. gewünschtem Tiefgang. Wenn es um aktuelle Informationen geht, liegen die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender (79%), das Radio (73%), offizielle Websites wie die des Robert-Koch-Instituts (RKI) oder des Bundesgesundheits-Ministeriums (66%) sowie die Nachrichten-Websites von etablierten Medienmarken (62%) bei der Nutzung auf den vorderen Plätzen.

Bei Hintergrundinformationen sind ebenfalls offizielle Websites (47%) sowie die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender (44%) und Nachrichten-Websites der etablierten Medienmarken (39%) gefragt. Gleich dahinter folgen aktuelle Magazine wie zum Beispiel der Spiegel, Stern und Focus (37%) sowie Nachrichtensender wie WELT und ntv (37%). Diese Medien sind auch die meistgenannten auf die Frage, welche Medien aus Sicht der Befragten insgesamt am tiefgreifendsten und umfassendsten über das Corona-Virus informieren. Soziale Netzwerke hingegen genießen derzeit mit 6% nur wenig Vertrauen als Medienkanal.

Das große Informationsbedürfnis der Bevölkerung führt außerdem dazu, dass nicht nur mehr, sondern auch andere Medien als sonst genutzt werden. 61% der Befragten ziehen häufiger Informationen aus unterschiedlichen Quellen, als sie es normalerweise tun. Zusätzlich haben sich bei 57% der Befragten auch die Tageszeiten verschoben, zu denen sie Nachrichten konsumieren. Dies geschieht nun zwar in kürzeren Intervallen, aber dafür über den Tag verteilt. Übrigens gehört Lesen neben Aufräumen und Fernsehen zu den Top 3 Aktivitäten in Zeiten von #WirBleibenZuhause.

Weitere spannende Ergebnisse und Informationen zur neuen b4p-trends-Studie und zu den anderen Trendstudien finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/).

 

 

 

 

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